Der Garten
Seit Übernahme des Hauses durch den Förderkreis Reepschlägerhaus e.V. im Jahre 1976 betreibt Werner Wietek die Teestube im Reepschlägerhaus. In dieser Zeit hat Werner den Garten schrittweise zu einem kleinen Paradies gestaltet, in das man durch die Gartentür vom Alltag der Straße in eine Umgebung der Erholung tritt.
Der Gartenanlage liegt ein klarer Plan zugrunde: Bei der äußeren Gliederung ließ Werner sich von englischen Gärten inspirieren; so sind farblich aufeinander abgestimmte Räume entstanden.
Die Sitzgruppen in den Nischen geben dem Besucher einerseits das Gefühl einer intimen Atmosphäre, gleichzeitig kann der Blick die gesamte Anlage durchstreifen.
Mittelpunkt des Gartenkunstwerkes ist die Magnolie, die wissenschaftlich als Mutter aller blühenden Pflanzen gilt.
Der hintere Bereich des Gartens wird durch das Barockensemble mit Pavillon, Rosenrankgitter und ovalem Buchsbaumbeet geprägt. Der Pavillon wurde nach einem Entwurf von Werner Wietek gebaut. In dem großzügig und jahreszeitlich wechselnd umpflanzten Gartenteich spiegelt sich das barocke Ensemble. Die Farben blau, weiß und rosa prägen das in sich ruhende Farbspiel des Gartens.
Das Jahr beginnt mit etwa 1.000 Stiefmütterchen, gefolgt von einjährigen Sommerblumen, die den Eindruck eines geschlossenen Blütenmeeres erwecken. Dazwischen ragen wie Feuerwerke Stauden und Rosen auf. Es erwartet den Besucher eine Sammlung historischer Rosen, die bodendeckende, auf Stämmchen veredelte und in Bäume kletternde Sorten umfassen.
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